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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : selfing bei Naturarten?



Betonklotz
30.10.2009, 16:22
Ich hätte mal eine Frage an die Experten die unterschiedliche Naturarten halten. Wie siehts hier mit der Selbstinkompatibilität aus? Haben einige Arten (und bitte keinen Kulturformen) diese Mechanismen? Oft spricht ja eine besonders große Blüte für soetwas ...

haweha
30.10.2009, 20:19
Ich bin jetzt nicht sicher ob Du Pflanzen allgemein meinst oder speziell jetzt Rittersterne. Bei den letzteren gibbet sonne und sonne.
Bei Hippeastrum papilio ist die ganz überwiegende Anzahl von Klonen angeblich selbstfertil. Ausgerechnet und fatalerweise ausgerechnet derjenige, immergrüne, welweit woh meistgehandelte Klon mit den besonders schön breiten Schmetterlingsflügeln setzt jetzt jedoch kein Saatgut nach Selbstbestäubung an.

haweha
30.10.2009, 20:21
Wieso spricht, oft, eine besonderes große Blüte, sich gegen Selbstbarkeit aus?!

Betonklotz
30.10.2009, 21:20
Ich meinte natürlich nur die Gattung Hippeastrum, sonst hätt ichs nicht hier im Forum gepostet.

Eine große Blüte bedeutet viel Aufwand für die Pflanze um Insekten anzulocken.
Viel günstiger wäre es für sie kleine Blüten zu bilden und im Falle des Falles dass nu grad kein Insekt vorbeischaut, dass vorher auf einer anderen Blüte der gleichen Art war, immerhin sich seinen eigenen Pollen auf die Narbe packen zu können.
Es gibt ja massenweise Viola-Arten und bei denen kann mans ziemlich genau beobachten. Die mit den auffälligsten, größten Blüten haben ein SI-System!
Bei Hippeastrum hätte ich jetzt eingeschätzt dass sie eins haben da recht große und (zumindest eine ganzen Menge Arten) wenige Blüten haben und sich die Narbe über die Staubblätter erhebt, noch ein Schutz vor Selbstbestäubung.

Ich habe jetzt ein paar Artikel zu Züchtung mit Hippeastren gefunden in denen gesagt wurde dass von den zu züchterischen Zwecken benutzen Rittersternen die H. reticulatum und (wie du schon geschrieben hast wohl nicht immer) die papilio selbstfertil sind.