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Thema: Buch "Winterharte Palmen"

  1. #1
    greenthumb Gast

    Standard Buch "Winterharte Palmen"



    Winterharte Palmen: In Mitteleuropa erfolgreich auspflanzen, pflegen und überwintern
    Mario Stähler und Tobias W. Spanner
    Sprache: Deutsch
    Seiten: 320
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3940033014
    ISBN-13: 978-3940033017
    Größe und/oder Gewicht: 22 x 18,2 x 2,2 cm
    Verlag: Medemia; Auflage: 1. (14. Dezember 2007)
    VK Preis: 34,90 EUR

    Das Buch heisst "Winterharte Palmen" und wurde von Mario Stähler und Tobias W. Spanner geschrieben.

    Es gibt 319 Seiten zu lesen, die gut illustriert sind. Dazu gibt es kurze interessante Berichte der Besitzer der Palmen. Es liest sich dadurch manchmal wie ein Gemeinschaftswerk von Palmenfreunden.

    Das Buch besteht zu 2/3 aus allgemeiner Information zu winterharten Palmen und geht dabei sehr geordnet vor. Später folgen Portraits der Palmen und anschließend werden verschiedene Krankheite, Pflegefehler und Mangelerscheinungen in Wort und Bild aufgezeigt.

    Die Autoren teilen ihr Wissen mit dem Leser und man hat die Möglichkeit sich NUR die Portraits anzuschauen oder noch viiiel mehr Hintergrundwissen über Palmenpflege allgmein.

    Der Preis liegt bei 34,90 € wobei mir (persönliches Empfinden) der Preis für die Informationen und die Arbeit die da drin steckt gerechtfertigt erscheint.
    Sagen wir mal so, für mich war es den Preis wert.

    Das Buch ist offiziell seit heute oder morgen draußen.

    Für jeden der Palmen pflegt und sich überlegt auch seinen Garten zu bestücken, der bekommt hier nützliche Infos...es gibt auch Anregungen zum Winter- und Nässeschutz, also es ist für jeden palmen narr was dabei.

    Dann kann ich auch meine Suche nach dem Buch "Palmen" von David Jones aufgeben, dass es mittlerweile nicht mehr gibt.
    Geändert von frank (06.02.2010 um 20:29 Uhr)

  2. #2
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    Ich kann mich nur anschließen. Ein wunderbares Buch, für jeden, der Palmen auspflanzen will.
    Das Beste ist, ich habe auch Bilder und Text eingeschickt und wurde in diesem Buch somit verewigt.
    USDA 6b
    Der Mensch muss Erde unter den Füßen haben, sonst verdorrt ihm das Herz. - Gertrud von Le Ford

  3. #3
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    Bei mir ist das Buch heute angekommen,

    und nach dem ersten Blättern finde ich es sehr gut und anschaulich aufgemacht; mir gefällt, wie die verschiedenen Klimazonen dargestellt werden, wie die einzelnen Pflanzen, ihre Herkunft, Verbreitung usw. dargestellt werden,

    und vor allem die Struktur, d.h. wie der Leser an die Materie herangeführt wird.
    Grob umrissen ist der rote Faden: Was ist eine Palme? Welche Faktoren bestimmen ihr Überleben? Welche Palmen gibt es? Was muss man machen, um einen Palmengarten anzulegen bzw. wenn die Palme offensichtlich Probleme kriegt, und was könnten Begleitpflanzen sein?

    Das Buch enthält auch Adressen und Literaturhinweise.

    Ein ganz grosses Plus ist auch die Anordnung und Beschreibung der vielen Photos mit der Angabe der Herkunft bzw. des Standortes.


    Der Preis ist, finde ich, gerechtfertigt. Billig ist es nicht; aber was billig ist, ist selten gut.

    Ausserhalb Deutschlands kostet es btw auch ein paar wenige Euro weniger, weil die Steuer wegfällt.
    Aber ich hätt's auch ohne Abzug der Steuer bestellt.


    LG

  4. #4
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    Hallo

    Ich konnte bei einem Exoten-Kollegen einen Blick in das Buch werfen. Ich muss sagen, dass es gut gemacht ist.
    Einzig stört mich der Titel des Buches: "Winterharte Palmen". Der ist überrissen und weckt falsche Hoffnungen. Es gibt keine winterharten Palmen, jedenfalls nicht für mitteleuropäische Winter!

    Gruss
    Diser Satz enthält trei Fehler.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Basilaris Beitrag anzeigen
    Hallo

    Ich konnte bei einem Exoten-Kollegen einen Blick in das Buch werfen. Ich muss sagen, dass es gut gemacht ist.
    Einzig stört mich der Titel des Buches: "Winterharte Palmen". Der ist überrissen und weckt falsche Hoffnungen. Es gibt keine winterharten Palmen, jedenfalls nicht für mitteleuropäische Winter!

    Gruss

    Hi all,

    kann man drüber streiten; wobei "Mitteleuropa" auch nicht "Mitteleuropa" ist (und "Winter" deshalb nicht "Winter", "optimale Bedingungen" nicht "optimale Bedingungen").

    Bis in die 50er gehörte seit vielen Jahrhunderten Königsberg und das Riesengebierge eindeutig zu Mitteleuropa, genauso wie das Elsass, Lothringen, Böhmen und Mähren, ja manchmal im allgemeinen Sprachgebrauch gar das gesamte Baltikum.

    Einheitlich ist das Klima unter dem damaligen Verständnis dessen, was Mitteleuropa ausmacht, nicht gewesen, und ist es auch heute nicht.

    Im Rheingraben kann man imho sehr wohl mehrere Palmenarten als winterhart bezeichnen; das geht sicherlich im Erzgebirge, im Bayerischen Wald und im (Vor-) Alpenland nicht.

    Die Frage ist halt immer, für wie viele Leute ein Schlagwort zutrifft; und unter dem Gesichtspunkt lautet im besagten Fall der Winterhärte die Antwort für Deutschland eben: VIELE Millionen.


    LG

  6. #6
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    @Saladin

    Dass Palmen in Teilen der Alpensüdseite winterhart sind, kann wohl mit gutem Gewissen behauptet und bewiesen werden. Auch einige wenige geschützte Orte nördlich der Alpen weisen ein sehr mildes Klima auf, und zwar im Schutz von hohen Bergen gepaart mit der Nähe von Seen.

    Durch die Zivilisation sind auch innerstädtisch Wärmeinseln entstanden. Diese wenigen Standorte sind allerdings nicht repräsentativ.

    -20°C sind im Zuge der allgm. Klimaerwärmung auch entlang des Rheins noch immer möglich. Ob dann ohne Schutz alle im Buch vorgestellten Arten durchkommen, bezweifle ich. Eingepackt oder mit Lichterketten umwickelt ist aber nicht mit winterhart gleichzusetzen

    Grüsse
    Diser Satz enthält trei Fehler.

  7. #7
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    Hi,

    ALLE Arten ungeschützt natürlich nicht, insofern hast Du da schon recht.


    Trachycarpus und wohl auch Jubaea, + einige (wenige, richtig) weitere dagegen schon, auch ausserhalb der Zentren.


    -20° müsste, wenn nur kurz und selten erreicht (Nachttiefstwert), auszuhalten sein;

    da war man vor 20 Jahren in Italien auch mal nicht weit entfernt von (in manchen Orten sogar noch unterschritten); und ich kann mich an keine Ausfälle bez. Trachys z.B. erinnern.

    http://exoten.dyndns.org/cgi-bin/arc...053ED638BE13BE


    Die Alpensüdseite würd' ich dabei gar nicht mehr als zu Mitteleuropa zugehörig bezeichnen....


    LG

  8. #8

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    Übrigens,soviel ich weiß,liegt die Mitte Europas in der Ukraine.Holger

  9. #9
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    @holger

    Die Mitte Europas ist aber nicht Mitteleuropa, eher Zentraleuropa
    Zentraleuropa liegt nämlich weiter östlich als Mitteleuropa. Der Begriff "Mitteleuropa" stammt übrigens noch vor der Zeit des Mauerfalls, bedeutet also "die Mitte von Westeuropa", womit +/- Deutschland, Schweiz, Österreich und ein paar angrenzende Gebiete gemeint sind. Der Begriff ist vor allem botanisch-meteorologisch ausgelegt.

    Die Meinungen von "Winterhart" sind anscheinend nicht überall gleich und wird oft mit frosthart verwechselt. Mit "Winterhart" sind alle meteorologischen Facetten während des Winterhalbjahres, die SCHUTZLOS auf eine Pflanze einwirken, mit eingeschlossen.

    Sobald ich aber beginne, eine Pflanze im Winter einzupacken, zu überdachen, zu beheizen usw. verliert der Begriff "winterhart" seine Bedeutung. Würde dann eher von "bedingt winterhart" sprechen. Darum gefällt mit der Titel des angesprochenen Buches nicht, da er i.A. an der Realität vorbei zielt.

    Grüsse
    Diser Satz enthält trei Fehler.

  10. #10
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    Aber nein,

    der Begriff "Mitteleuropa" ist viel älter als der Zeitraum der Existenz des Eisernen Vorhangs bzw. der Mauer.

    Er ist zumindest so alt, dass er bereits in die romanischen Sprachen als Fremdwort aufgenommen wurde und heute noch oft verwendet wird; und auch in Atlanten aus dem 19. Jh. (falls Ihr noch welche habt, schaut nach) ist er definitiv vorhanden. Das Polen nach 1919 (also inklusive Galizien) und manchmal sogar Podolien und Wolhynien wurden oft noch dazugezählt (wobei dann der kulturelle Faktor wohl ausschlaggebend dür die Zuordnung war).

    Er bezeichnet(e) normalerweise aber ungefähr die Grenzen des 1. Dt. Reiches nach den Napoleonischen (Befreiungs?-) Kriegen...
    ... also eindeutig politischer Natur.

    Da das mit dem Begriff bezeichnete Gebiet damals und auch heute weder klein noch einheitlich ist, kann dort logischerweise keine einheitliche Klimazone herrschen.

    Die Frage ist halt nur immer, wo die meisten Menschen hausen.


    LG

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