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Thema: Feigenzucht

  1. #21
    FEIGling Gast

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    Hallo Paul !

    Noch schlimmer !

    Jungpflanzen die noch nicht verholzt sind frieren sowieso Alle oberirdisch ab.
    Da kann man schon froh sein wenn das Wurzelsystem schon groß genug war daß sie im nächsten Jahr wieder durchtreiben ...
    Das Ganze wäre zB in Oberitalien wesentlich erfolgsversprechender ...

    Ciao !

  2. #22

    Standard

    Zitat Zitat von Fritzelmann Beitrag anzeigen
    hallo..... es ist ja auch einfach eine neue sorte zu ziehen....!
    aussäen,hunderte pflanzen großziehen,nach wuchseigenschaften sortieren,über viele jahre die winterhärte testen,dann muß es ja in unseren breiten ein selbstbetäuber sein,dann muß die frucht stimmen..und und und...wenn man das alles durch hat und dann eine gute sorte ausselektiert hat,würde ich diese auch schützen lassen..!!
    ist sie aber nicht,denke die haben dann den kürzeren weg genommen
    wenn es einfach wäre,würde ich das auch tun und mit einer noch größeren,härteren und winterhärteren viel geld verdienen..!!!
    leider nicht alles so einfach........
    ich als gärtner würde das sonst machen..............
    Hallo Jens,
    grundsätzlich ist das Züchten doch eine tolle Aufgabe. Der Aufwand hält sich nachher für Aufzucht und Selektion in Grenzen. Feigen brauchen wohl auch nicht so lange, bis sie Feigen produzieren.
    Das Hauptproblem ist es also so tolle Pflanzen gezielt miteinander zu kreuzen, so das ein Resultat dabei herauskommen kann, welches den Aufwand lohnt. Man müßte also z.b. die Rauchfeige mit der Bornholm o. Hardy Chikago... kreuzen. Dafür brauch man Hilfe in Frankreich o. Italien.
    viele Grüße

    Paul

    aus dem Lahntal

  3. #23

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    Paulche,

    diese Wunschträume sind ja ganz nett, die härtesten bekannten Feigen, bei denen man sich auf eine breite Quellenbasis stützen kann, vertragen aber - zumindest soviel bis heute bekannt - ca. -17°, je nach herrschenden Bedingungen etwas mehr oder etwas weniger.Das ist weitreichend dokumentiert. Alles andere ist im Moment Spekulation und die wenigen Berichte der Feigen von denen du sprichst, reichen nicht für eine solide Basis aus. Die Namen der bekannten harten Feigen (Brown Turkey, Pastiliere, Ronde de Bordeaux, Madeleine, Dalmatie und ein paar andere sowie eventuell einige US-Sorten) wurden hier schon des öfteren erwähnt.

    Wir müssen auch weiter akzeptieren, dass Feigen mediterrane oder zumindest in gewisser Weise exotische Pflanzen bleiben, da sie bei uns immer grenzwertig sind (auch wenn sie bei uns an günstien Standorten länger ohne zurückzufrieren gedeihen können). Natürlich sollte uns das nicht davon abhalten, weiter zu experimentieren. Es wäre jedoch im Sinne des Forums, einzelne Fälle nicht als universelle Wahrheiten darzustellen. Dafür, dass die Meederfeige oder die Rauchfeige härter als die oben genannten Sorten sind, gibt es bis heute keine seriöse Grundlage.
    Würden diese Sorten -25° wegstecken, wüßte Herr Baud (der besens informiert ist und alles sammelt, was er kriegen kann) schon bescheid.

    Grüße

  4. #24
    Bettina Gast

    Standard

    Das hier sollte man in fettgedruckter Schrift ganz oben in dieser Rubrik festpinnen:

    Zitat Zitat von longimanus Beitrag anzeigen
    Wir müssen auch weiter akzeptieren, dass Feigen mediterrane oder zumindest in gewisser Weise exotische Pflanzen bleiben, da sie bei uns immer grenzwertig sind (auch wenn sie bei uns an günstien Standorten länger ohne zurückzufrieren gedeihen können). Natürlich sollte uns das nicht davon abhalten, weiter zu experimentieren. Es wäre jedoch im Sinne des Forums, einzelne Fälle nicht als universelle Wahrheiten darzustellen.
    Danke, longimanus.

    Gruß
    Bettina

  5. #25
    FEIGling Gast

    Standard

    Hallo !

    Wahrheit ist Wahrheit und Einzelfälle sind auch generell gültig.
    Das sind die Grundlagen der wissenschaftlichen Methodik ...

    Ciao !

  6. #26

    Standard

    Bitte erzähle hier niemandem was wissenschaftlich ist und was nicht.Offenbar ist dir wissenschaftliches Arbeiten nicht geläufig, denn da hast du offenbar einiges nicht verstanden.
    Einzelfälle sollen und müssen natürlich in die Wissenschaft einfließen, allgemeine Aussagen daraus zu ziehen ist allerdings höchst unwissenschaftlich und unseriös. Aussagen, die nicht übeprüfbar sind und deren Reproduzierbarkeit nicht bekannt ist, sind keine wissenschaftlichen Aussagen. Mach dich bitte kundig.

    Hier ist die Basis ein Einzelfall, von dem weder die Hintergründe, noch die Umstände bekannt sind. Damit ist das gelinde gesagt zwar ganz interessant, aber in Summe für gesicherte Aussagen unbrauchbar. Brauchbarer sind schon die Aussagen des vielleicht größren Feigenfachmannes in Europa, der seit Jahrzehnten hunderte Feigensorten unter denselben Bedingungen testet und auf eine ganz andere Basis - sowohl qualitativ als auch quantativ - zurückgreifen kann.

  7. #27

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    Hallo,
    es ist möglich, dass jede X-beliebige Feige mindestens -30°C ohne Frostschaden über den Winter kommt. Habe im Spätherbst erstmalig meine ausgepflanzten Feigen (Bayernfeige .... soll ja nicht zu den frosthärteren Feigen gehören) bodennah heruntergebunden. Anfang Dezember mit ca. 10 cm Stroh eingepackt, sowie mehrlagig mit einer alten Plane, Folie abgedeckt. Infolge der jetzigen Schneefälle denke ich werden die Feigen locker ohne den geringsten Frostschaden überwintern. Damit ich die Zweige bodennah herunterbinden konnte, schlug ich in einem Abstand von ca. 2 m eine Dachlatte (Pfahl) etwa 70 cm lang zur Hälfte in den Boden. Die Pfähle wurden mit einer Stange (Dachlatte) von 2 - 3 mtr. Länge in einer Höhe von 5 - 10 cm über dem Boden mit Holzschrauben verbunden. Somit konnte ich die Zweige der Feigen bodennah an die Stange binden. Werde die Folie bei beginnender Wärme (März oder April)wieder entfernen, sowie das Stroh wenn auch die Nächte frostfrei sind. Erst wenn die Feigen zum Austreiben beginnen löse ich sie von der Stange und werden so bis nach den Eisheiligen langsam geradegedrückt.

    LG.
    Georg

  8. #28
    FEIGling Gast

    Standard

    Hallo Georg !

    Das funzt sicher, aber Du hättest da nicht unbedingt die Zweige runterbingen müssen.
    Eingepackt und mit einer Plane abgedeckt hätte sicher gereicht.

    Übrigens wird die Bayernfeige als besonders winterhart vermarktet, was bei ausgereiftem Holz auch zutrifft.

    Ciao !

  9. #29

    Standard

    Hallo FEIGling,
    da ich meine Bayernfeige seit ungefähr 25 Jahren besitze und sie mir die ersten Jahre (eingepflanzt) immer bis zum Boden zurückgefroren ist, hatte ich sie und einige Ableger in einem alten Stall überwintert. Natürlich wurden alle Feigen wieder in Töpfe gepflanzt. Voriges Jahr hatte ich die Vier größten Pflanzen wieder ausgebaut, nachdem ein Jahr vorher es bei uns nur -8° (-10°C) gegeben hatte. Trotz umwickeln mit Stroh, Flies und die kalten Tage bei ca. -15° C. bis -19° C. zusätzlich mit einer Decke bzw. Plane sind alle vier Feigen (die freistehend und an 3 verschiedenen Plätzen standen) bis zum Boden zurückgefroren. Die vier Feigenbäume haben dann sehr sehr spät wieder ausgetrieben. Trotzdem hatte ich dann im Fj. 2009 weitere 15 Feigen ausgebaut, mit dem Hintergedanken alle flach auf den Boden zu legen und abdecken. Der Aufwand ist sicher nicht größer mit herunterbinden als sie stehend einzuwickeln. Und so wie es aussieht müssten es eigentlich alle Feigensorten die es gibt ohne zurückzufrieren aushalten. Da ich bis vor einigen Jahren geglaubt hatte, es gibt nur die Bayernfeige, die einigermaßen winterhart ist hatte ich mich damit abgefunden. Bin aber jetzt dabei verschiedene Feigensorten zu erwerben. Da im vorigem Winter stellenweise erhebliche Ausfälle in ganz Deutschland inkl. die günstigeren Standorte Probleme mit dem Frost hatten gehe ich jetzt kein Risiko mehr ein. Sicherlich ist eine Feige an einer Wand und wenn möglich in einem Innenstadt(hof)garten besser geschützt als bei uns am Ortsrand und noch dazu freistehend.
    Übrigens wieso schreiben so viele Feigenbesitzer, wie zB. Paul aus dem Lahntal, er (sie) möchte(n) frosthärtere Feigen besitzen oder selber züchten wenn es doch mit der Winterhärte keine Probleme gibt.
    Wenn ich die 25 Jahre zurückdenke, wären vielleicht max. 5 Jahre dabei gewesen, die meine Bayernfeige überlebt hätte ohne zurückzufrieren und max. 1 Jahr um auch Feigen zu ernten.
    PS: Das mit dem herunterbinden wird jetzt getestet und es sieht sehr vielversprechend aus.

    LG.
    Georg
    Geändert von mar-der09 (13.02.2010 um 22:07 Uhr)

  10. #30
    Registriert seit
    09.02.2010
    Beiträge
    5

    Standard

    Hallo,

    könnte man nicht von den Feigen hier im Forum mal Profile erstellen.

    Also eine Zusammenfassung dieser Daten:

    - Foto der Feige (nach Möglichkeit so dass man sieht, wie (un-)geschützt sie steht.
    - geografische Lage (z.B. mit GoogleMapsLink)
    - Art und Herkunft der Pflanze
    - Alter
    - Überwinterungsart bzw. Tätigkeiten um die Feige zu überwintern
    - Zustand nach dem Winter (am besten mit Bild)
    - Erträge (Hat nicht getragen, hat getragen, hatte 2Ernten)

    Vielleicht das ganze in einem extra gepinnten Thread. So dass andere "Feiglinge" hier nach schauen können, um Standort, Feigenart und Überwinterungsmethode zu wählen.

    So könnte man das vorhandene Wissen systematisieren.

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