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Thema: Frangipani / Plumeria - Blätter welken

  1. #1
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    Standard Frangipani / Plumeria - Blätter welken

    Hallo Leute,

    bin neu hier und brauche Hilfe bei unserer geliebten Frangipani.
    Wir hatten den Steckling dieses Jahr in Bangkok selbst vom Baum abgebrochen und gut verpackt mit nach Hause genommen. Einfach in ein dunkles Gefäß mit Wasser gestellt und nach 6 Wochen war das Gefäß mit Wurzeln so zu gewachsen, dass wir Mühe hatten sie wieder da heraus zu bringen. Dann haben wir unsere Frangi in einfache Anzuchterde gesetzt. Im Sommer, in der prallen Sonne bei tagsüber 30-40 Grad begann sie alle 4-5 Tage ein neues Blatt auszufalten. In dieser Zeit haben wir alle 2 Wochen mit Spezialdünger für Plumerien gedüngt. Doch dann hatten wir öfters mit Schädlingen zu kämpfen, braune Milben, weiße Fliegen, Läuse. Konnten jedoch alle erfolgreich mit Fitwasser besiegen. Aber das hat einigen Blättern das Leben gekostet. Nun da sie nicht mehr auf dem Balkon in der Sonne stehen kann und unser Wintergarten nicht frostsicher ist, habe ich sie in der Arbeit unter Kunstlicht (Lunartec 120mm LED) 10 Stunden am Tag stehen (Abstand ca. 25cm). Das Wachstum ist sehr langsam und die Triebe sehen farblich sehr gut und kräftig aus. Doch so langsam welken mir die Blätter weg. Was mache ich falsch?


    Vielen Dank im Voraus!
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    Geändert von TobiBu (16.11.2011 um 07:56 Uhr)

  2. #2
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    Moin,
    es muss nicht sein, dass Du etwas falsch gemacht hast. Die meisten Plumerien verlieren jetzt langsam ihre Blätter. Das ist kein Grund zur Panik. Jetzt muss man etwas auf die Feuchtigkeit achten, da nicht mehr so viel Wasser benötigt wird und die Wurzeln faulen könnten. Im Frühling wachsen sie dann ganz normal weiter. Nur nicht zu kalt aufstellen, auch wenn die Bäumchen Herbst spielen, bleiben es Tropenpflanzen. Meine Plumeria ruba sind auch grade herbstlich eingestellt, die P. obtusa sind da sturer :-)

    Grüße,
    MaToK

  3. #3
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    Hi,
    danke für die Antwort. Habe sie extra mit in die Arbeit genommen, weil das konstant über 22Grad sind. Musste aber eine künstliche Beleuchtung einrichten, da wir verspiegelte Scheiben haben und das Licht wahrscheinlich nicht ausreichen würde. Ich gieße zur Zeit jede Woche einmal ca 200ml mit einer kleinen Messerspitze Dünger. Ist das zu viel für die Winterzeit?

  4. #4
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    Hallo,
    ich bin kein Plumeria-Experte, aber soweit ich weiß, kann man keine konkreten Milliliter-Angaben machen. Ich gieße, wenn die Erde trocken ist, am besten, bevor die Stämme Falten zeigen. Dünger würde ich im Winter ganz weglassen, wenn die Pflanze sowieso nicht wächst. Ich habe meine Stämmchen jetzt seit Jahren über den Winter an einem Südwestfenster bei 15 bis 20 °C stehen und vergesse sie ab und zu auch mal. Ich glaube, zu trocken ist im Winter weniger schlimm als zu feucht. Man muss sich einfach daran gewöhnen, dass die Pflanzen in der dunklen Jahreszeit eher wie Spargelstangen aussehen als wie ein tropischer Busch Geblüht haben meine bisher nur einmal, und zwar die beiden, die ich als Stecklinge aus Singapur bekommen habe, ein Jahr nach dem Anwachsen. Die hatten den "Willen" zur Blütenbildung wohl noch von dort mitgebracht :-)
    Mein Tipp: Einfach weniger Sorgen drum machen :-)

  5. #5
    Gast~Jarrah Gast

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    Dann geb ich auch noch meinen Senf dazu
    Ich seh das auch so wie Ma Tok. Ansonsten habe ich, wie an anderer Stelle schon geschrieben, die Erfahrung gemacht...Licht, Licht, Licht. Vorausgesetzt man hat den Ehrgeiz und will diese Pflanzen im Winter nicht ruhen lassen. Ich hab 4 LSR OSRAM Fluora über
    einer Pflanzengruppe und beleuchte rund um die Uhr. Trotzdem ist das Laub nicht so üppig wie im Sommer. Große Blätter werden
    schneller abgeworfen. So sehen die dann aus
    Trotzdem wachsen die Pflanzen weiter. Hier die Pflanze mit dem gezeigten antrocknenden Blatt (unten rechts) in Gänze:



    Wenn Du in die Pflanze im Winter 'investieren' willst, Heizmatte drunter (um die 28°C Substrattemperatur sind ideal) und mehr Licht
    (entweder eine stärkere Lichtquelle, oder die vorhandene länger leuchten lassen)

    Ansonsten sieht das Urlaubsmitbringsel doch noch ganz gut aus

    LG Frank

  6. #6
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    In der aktuellen Gartenpraxis ist ein interessanter Beitrag über Plumerias. Es soll möglich sein, sie bei 5°C hell zu überwintern. Oder man topft sie aus, packt den Wurzelballen in Zeitungspapier und legt sie in den dunklen Keller. Habt Ihr das schon mal probiert?

  7. #7
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    Karoline, bei 5° nützt die Helligkeit nichts mehr, die wird alle
    Blätter verlieren, ausser du gibst ihr 15° und sehr hell!
    Ich habe sie immer sehr trocken überwintert, bei 5-10°, so
    hat sie jeweils auch alle Blätter verloren. So hast du auch
    kaum mit Spinnmilben zu kämpfen.
    Liebe Grüsse Raphael


    Der Traum ist nicht, was du in deinem Schlaf siehst. Der Traum ist, was dich nicht schlafen lässt!

  8. #8
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    Hallo Ute,

    ich habe den Artikel gelesen und finde auch sehr interessant, was der Gärtnermeister und Fachjournalist Wolfgang Orlamünde und der Pflanzenexporteur Jörg Pein (heliconiaparadise) in der Ulmer-Publikation schreiben.

    Die Autoren spielen den natürlichen Lebensrhythmus vom Frangipani nach, d.h. sie berücksichtigen die Ruhephase im Herbst/Winter, welche der Trockenphase mit Laubabwurf in der freien Natur entspricht. Sie empfehlen vor der kühlen Einlagerung eine Austrocknung des Substrats, DAMIT alle Blätter abgeworfen werden. Geschieht dies nicht, so raten sie zum Abschneiden der Blätter. Die Pflanze wird dann zwar nicht mehr gegossen, jedoch mit Zeitungspapier o.ä. vor zu starker Austrocknung geschützt.

    Ich werde es zwar nicht so bewerkstelligen können, da ich derzeit nur warm überwintern kann, aber anscheinend führen viele Wege zum Ziel - nämlich zu einer wunderbaren, duftenden Plumeria-Blüte!


    Michael
    Ein Leben ohne Doldenblütler ist möglich, aber ...

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