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Thema: Bentonitbeimischung für Topf- und Kübelpflanzen

  1. #1
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    Standard Bentonitbeimischung für Topf- und Kübelpflanzen

    Im letzten Jahr habe ich die Erdmischung für das Hochbeet im Tomatengewächshaus selbst aus Humus ("Erde" für Topfpflanzen etc.), Bentonit und Sand gemischt.
    Ich war mir dem Ergebnis sehr zufrieden, vor allem, was die Erhöhung der Wasserspeicherkapazität sowie der positiven Strukturveränderung des Substrats durch den Bentonit angeht.

    Beim normalen Humus für Topfpflanzen bin ich eher unzufrieden, weshalb ich jetzt diese Woche angefangen habe, Bentonit mit bei zu mischen. Dabei habe ich ca. 50% Humus und 50% Bentonit verwendet, was aber womöglich ein wenig zu viel Bentonit sein könnte. Ich konnte leider keine wirklichen Informationen zu diesem Thema finden (bloss zu Kakteen, und da würde ich selbst keinen Bentonit verwenden....und wenn, dann nur im einstelligen %-Bereich). Hat jemand von euch schon Erfahrungen zu diesem Thema sammeln können? Es würde mich echt brennend interessieren.

    Liebe Grüsse,
    Philipp

  2. #2

    Standard

    Zitat Zitat von Lilim Beitrag anzeigen
    Im letzten Jahr habe ich die Erdmischung für das Hochbeet im Tomatengewächshaus selbst aus Humus ("Erde" für Topfpflanzen etc.), Bentonit und Sand gemischt.
    Ich war mir dem Ergebnis sehr zufrieden, vor allem, was die Erhöhung der Wasserspeicherkapazität sowie der positiven Strukturveränderung des Substrats durch den Bentonit angeht.

    Beim normalen Humus für Topfpflanzen
    Was verstehst du unter "Humus für Topfpflanzen"? Handelsübliche Blumenerde? Oder Erde aus deinem eigenen Garten? Oder Kompost?

    Gruß
    Irisfreundin

  3. #3
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    Damit meine ich die handelsübliche Blumenerde. Mit der habe ich oft Probleme, dass mir einerseits Sämlinge und Stecklinge verfaulen oder aus einem mir unbekannten Grund eingehen.
    Andererseits leiden bei mir die Pflanzen in den Balkonkisten im Sommer bei Hitze sehr stark, wobei ich ebenfalls das Substrat im Verdacht habe.

    Grüsse,
    Philipp

  4. #4

    Standard

    Zitat Zitat von Lilim Beitrag anzeigen
    Damit meine ich die handelsübliche Blumenerde. Mit der habe ich oft Probleme, dass mir einerseits Sämlinge und Stecklinge verfaulen oder aus einem mir unbekannten Grund eingehen.
    Da gibt es große Qualitätsunterschiede. In billigen kann von Braunkohlepulver (zum dunkel Färben) bis Klärschlamm alles drin sein.
    Außerdem ist sie in der Regel stark gedüngt, um nicht zu sagen überdüngt. Ich mische sie zu 1/3 mit (ungedüngter) Kokosfaser für Hydroponikanlagen und 1/3 feinem Lavagranulat. Diese Mischung ist dann brauchbar.
    Bentonit verwende ich hauptsächlich im Garten, um (mineralstoffarmen) Kompost anzureichern. Aber dann nur in der Menge 1 Handschaufel auf 20l Kompost.

    Gruß
    Irisfreundin

  5. #5
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    Vielen Dank für den Tipp mit deiner Erdmischung.
    Ich verwende keine Billigprodukte, aber auch keine teuren. Ich werde die Ergebnisse der neuen Erdmischung abwarten.
    Habe vor zwei Tagen Sämlinge winterharter Fuchsien, Jungpflanzen eines Aspargus und zweier Lorbeergewächse aus Teneriffa sowie Paprikasamen und sonstige Samen welche ich aus Vietnam mitgebracht habe in die Mischung getopft. Falls die Ergebnisse schlecht sind, werde ich deine Mischung ausprobieren. Von der Zugabe in den Kompost habe ich auch schon gelesen und werde es auch demnächst beginnen.

    Grüsse,
    Philipp

  6. #6

    Standard

    Warum holst du dir da keine Hilfe bei einem Fachmann ?
    Kannst doch nach Stewes gehen, Baumarkt oder Obi..gibt ja überall ein Gartencenter.
    So mache ich das ..natürlich ist es so, dass man auch im Internet einige Informationen lesen kann, ich für meinen Teil empfehle halt einfach vorsichtig zu sein.

    Als ich mein Hochbeet bauen wollte und befüllen habe ich mich ebenso im Netz umgeguckt hochbeet-held.de und kam echt gut weiter.

    Soll jeder so machen wie er mag
    Geändert von raphael (09.01.2018 um 22:09 Uhr)

  7. #7
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    Zitat Zitat von Lilim Beitrag anzeigen
    ....
    ... Dabei habe ich ca. 50% Humus und 50% Bentonit verwendet, was aber womöglich ein wenig zu viel Bentonit sein könnte. ....
    Philipp
    Also ein wenig zu viel halte ich für reichlich untertrieben.
    Ich habe auch schon versucht die Substrate damit etwas wasserhaltiger zu machen, das endete aber häufig in ständig nassen schweren Pampen in denen sich allenfalls Oleander und andere sehr feucht liebende Arten wohl fühlen. Der Rest kümmerte oder hatte massive Wurzelschäden.
    Und da hatte ich bei weitem keine 50% Bentonit drin und der Rest vom Substratwar eher sehr durchlässig.
    Von daher bin ich bei Bentonit und Kübelsubstrat inzwischen sehr vorsichtig geworden.

  8. #8

    Standard

    Ich fertige für jede Pflanze eine individuelle Erde an. Sehr häufig mische ich Betonit darunter (ca. zwischen 3 und 8-10 Handschaufeln auf eine Schubkarre), um die Feuchte besser halten zu können. Die Menge hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab wie: Steht die Pflanze in der Sonne, benötigt sie viel Wasser. Je nach erforderlicher Durchlässigkeit mische ich aber auch Lavagranulat, Blähton oder Schelpengrind (Muschelkalk) darunter. Dann gibt es keine Staunässe uund die Pflanze hat trotzdem (fast) immer genug Wasser.

  9. #9
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    Gut ich weis nicht wie gross deine Schubkarre ist, aber 8 Handschäufelchen sind noch weit weg von 50% wenn ich von einer üblichen Gartenschubkarre ausgehe. Ein wenig geht meist schon, aber zu nass ist fast immer irreparabel tödlich, während zu trocken sich vorher deutlich ankündigt und gegen gesteuert werden kann.

  10. #10

    Standard

    Ich meine 'ne übliche Gartenschubkarre (80-120l). Mit der von mir o.a. Mischung habe ich niemals Nässeprobleme, vorausgesetzt es wird auch falls erforderlich Drainagematerial hinzugefügt. Aber ich muß deutlich weniger oft gießen als andere. Ein ''Aufwand'' der sich lohnt.

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